Im Kreistag Ansbach kämpfen wir Grüne deshalb für den Erhalt oder um Alternativen. Wir wissen, wie es ist, wenn im Notfall die eigenen Kinder auf der Kinderstation in Ansbach behandelt werden müssen. Dass Familien künftig womöglich keine verlässliche stationäre Kinderkrankenversorgung mehr vor Ort haben, ist ein massiver Einschnitt für die gesamte Region. Gerade Familien mit kleinen Kindern oder mehreren Geschwisterkindern können nicht einfach weite Wege in Kauf nehmen. Familien im Landkreis müssen wissen, wie es weitergeht. Deshalb erwarten wireinerseits, dass der Landrat seinem Versprechen nachkommt und mit Hochdruck an tragfähigen Lösungen für eine verlässliche Versorgung arbeitet. Und wir fordern den Freistaat und die kassenärztliche Vereinigung auf ihrer Pflicht zur Versorgung nachzukommen - auch im ländlichen Bereich. Ich werde mich an Gesundheitsministerin Gerlach wenden.
Wir Grüne fordern, dass die Versorgungssicherheit für Familien in Westmittelfranken oberste Priorität erhält. Familienfreundliche Politik entscheidet darüber, ob Menschen im Landkreis Ansbach langfristig Sicherheit und eine Lebensperspektive sehen. Ein familienfreundlicher Landkreis entsteht nicht durch Worte allein. Er entsteht dort, wo politische Entscheidungen zeigen, dass Familien mitgedacht werden – im Ehrenamt, in der Gesundheitsversorgung und in der gesamten Infrastruktur unseres Landkreise.




