München. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland schreitet mit großen Schritten voran. Im Sommer wurden neue Rekorde bei der Einspeisung Erneuerbarer Energie verzeichnet. Gleichzeitig gibt es regional Probleme beim Anschluss neuer Windräder und PV-Anlagen, sowie Bedenken bezüglich der Gewährleistung eines stabilen Stromnetzes in manchen Regionen bei hoher Einspeisung von PV-Strom in den Sommermonaten. Dies ist insbesondere auch ein Bayerisches Problem, nachdem der Bau wichtiger Stromübertragungsleitungen zu lange an entscheidenden politischen Stellen blockiert wurde. Zudem gibt es auch bei den Verteilnetzen einen großen Bedarf an Ertüchtigung und Ausbau.
Die neue Bundesregierung erwägt nun drastische Schritte wie beispielsweise die Kopplung des Netzausbaus an die, kürzlich erst wieder in Fahrt gekommen, Erneuerbaren Energien oder die Zahlung von Netzentgelten durch Produzenten von Ökostrom.
Es haben nachfolgende Vertreter*innen von Organisationen und Institutionen am Austausch teilgenommen: Amprion Bayernwerk Bundesverband Windenergie Bayern (BWE) Landesverband Erneuerbare Energien Bayern (LEE) Neon Neue Energieökonomik Solarverband Bayern Stadtwerke München (SWM) TenneT TSO UnternehmerTUM Überlandwerke Coburg Verband der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft (VBEW) Verband Kommunaler Unternehmen – Landesgruppe Bayern (VKU)
Die Auswirkungen dieser Pläne auf den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Bayern sowie Maßnahmen, die jetzt unternommen werden müssen, um den Zubau regenerativer Energien nicht abzuwürgen und gleichzeitig ein stabiles Stromnetz zu gewährleisten, stehen im Fokus der energiepolitischen Debatte in der nächsten Monate und Jahre. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus verschiedenen Branchen haben wir beim Stromnetzgipfel am 7. Oktober über konkrete Lösungsansätze diskutiert.
Hier die Aufzeichung ansehen [YouTube] https://youtu.be/yBycrPeKHiY?si=lAKKF6ZByXSPZOlT




