Viele Schülerinnen und Schüler erleben jeden Morgen dasselbe Problem auf der Linie zwischen Feuchtwangen und Ansbach: Überfüllte Schulbusse, Gedränge bis an die Türen und Situationen, in denen Kinder nicht mehr mitfahren können. Diese Zustände sind für mich nicht akzeptabel - und ich setze mich dafür ein, dass sich das schnell ändert.
Die Probleme der Linie kenn ich aus eigener Erfahrung, denn ich nutze den Bus regelmäßig für meine Weiterfahrt nach München. Schon ab Feuchtwangen sind alle Sitz- und Stehplätze belegt. Wenn anschließend weitere Schülerinnen und Schüler zusteigen, platzt der Bus sprichwörtlich aus allen Nähten.
Bereits am 18. September, also eine Woche nach Schulstart, habe ich Landrat Dr. Ludwig und das zuständige Busunternehmen über diese Missstände informiert. Die Antwort des Landratsamts lautete lapidar, bei einer Zählung sei festgestellt worden, dass die Busse gut ausgelastet, aber nicht überfüllt seien.
Diese Darstellung ist aber einfach falsch. Wenn Kinder ganz vorne an den Türen stehen müssen und sich dort regelrecht hineinquetschen, ist das eindeutig übervoll. Teilweise können Schülerinnen und Schüler gar nicht mehr zusteigen. Ich habe diese Zustände mit Bildern dokumentiert und deutlich gemacht, dass hier dringend Abhilfe notwendig ist.
Bereits im September habe ich mehrere Vorschläge gemacht - zum Beispiel, den zweiten Bus, der derzeit erst ab Aurach fährt, früher einzusetzen. Umso unverständlicher ist es für mich, dass nach vier Wochen immer noch keine Anpassungen erfolgt sind..
Doch das Problem betrifft nicht nur die Linie 805. Viele Eltern aus dem gesamten Landkreis berichten mir von unhaltbaren Zuständen auch auf weiteren Schulbuslinien. Deshalb fordere ich eine umfassende Überprüfung und klare Verbesserung auf allen betroffenen Schulbuslinien. Das Landratsamt ist hier dazu gefordert neue Zählungen durchzuführen - denn so kann es nicht weitergehen.




