Atomkatastrohe von Fukushima

Ungefähr 150 Personen sind dem Aufruf des Energiewendebündnis gefolgt
Im Gespräch mit Mitgliedern des Ortsverbandes Ansbach
BN Vorsitzender Bernd Horbaschek

Heute vor drei Jahren ereignete sich die Atomkatastrohe von Fukushima. Das Ausmaß der gesundheitlichen Schäden für Mensch und Tier wird erst langsam deutlich. Wie auch nach Tschernobyl 1986, kommt die ganze Wahrheit des Leids, der Zerstörung, die Opfer und alle Folgen erst nach und nach ans Licht.

Die Japanische Regierung und die Betreiberfirma Tepco vertuschen und schweigen sich über das ganze Ausmaß der Katastrophe aus.

In Ansbach fand dazu gestern Abend eine Mahnwache mit Kundgebung statt, dort habe ich auch einen Wortbeitrag hinzugesteuert. Ich habe noch mal auf die Notwendigkeit des Gelingens der Energiewende hingewiesen. Ca. 150 Personen sind dem Aufruf des Energiewendebündnis Ansbach gefolgt und haben den Opfern gedacht.

Der Atomunfall von Fukushima hat wieder einmal gezeigt dass die Nutzung von Atomkraft vom Menschen nicht beherrschbar ist. Es darf auf der ganzen Welt kein weiteres Tschernobyl und Fukushima geben!

Wir wollen Strom ohne Kohle und Atom! Das Ziel ist 100 Prozent sauberer und sicherer Strom aus erneuerbaren Quellen. Der dezentrale Ausbau der Stromversorgung ist unser vorrangiges Ziel. Dafür kämpfen wir alle seit Jahren. Konsequenter Klimaschutz geht nur mit 100 % erneuerbare Energien. Jetzt muss die Energiewende angepackt werden von uns allen. Eine kluge Energiewende auf Basis von Erneuerbaren Energien ist einer der wichtigsten Bausteine zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen.

Wir wollen also die Erneuerbaren ausbauen, nicht weil wir uns am bloßen Anblick von Windrädern erfreuen wollen, sondern weil wir ernsthaft unsere vertraute Umwelt schützen wollen!

Die Energiewende steht auf der Kippe  wir müssen jetzt die Weichen richtig stellen!

Die halbe Welt schaut auf uns. Wenn wir es schaffen unseren Wohlstand zu erhalten und gleichzeitig klimaneutral (Ohne Atom und Kohle) zu wirtschaften, kann dies der Ansporn für alle anderen Länder sein. Neben dem Strom müssen die  Bereiche Wärme, Effizienz, Sanierung von Gebäuden, umweltfreundliche Mobilität endlich angepackt werden. Die Windkraft und die Photovoltaik bilden das Rückgrat der Energiewende.


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