22.05.2016

Nitrat im Grundwasser: Bayerische CSU Umweltpolitik steht in der Verantwortung

©foto: Myriams-Fotos; pixabay.com

Presseerklärung 

Martin Stümpfig mahnt"Flächendeckende Reduzierung des Stickstoffeintrags durch Düngung dringend notwendig".

Mittelfranken. Die Besorgnis der bayerischen Wasserversorger über die steigende Nitratbelastung im Grundwasser bei ihrer Tagung in Rothenburg o.d.T kommentiert der Klimaschutzpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion und Feuchtwanger Landtagsabgeordnete Martin Stümpfig: "Es ist ein Armutszeugnis für die CSU-Umweltpolitik, das immer noch knapp 40 Prozent des bayerischen Grundwassers in keinem guten Zustand sind. In einigen Bereichen und gerade auch in unserer Region steigt die Nitratbelastung sogar weiter an. Auch die Belastung der Oberflächengewässer durch Nitrat und Pestizide nimmt nicht ab.

Es wundert nicht, dass die EU ein Vertragsverletzungsverfahren wegen Nichteinhaltung der Nitratrichtlinie gegen Deutschland eingeleitet hat. Aber die CSU-Regierung und ihr Agrarminister auf Bundesebene folgen weitgehend der Politik des Bauernverbandes und schaden den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern. So kann es nicht weitergehen. Wir müssen dringend handeln und den Stickstoffeintrag in der Landwirtschaft deutlich reduzieren.

Innerhalb der Wasserschutzgebiete funktioniert die Kooperation von Wasserversorgern und Landwirten sehr gut. Diese positive Zusammenarbeit mit den Landwirten brauchen wir aber flächendeckend für einen flächendeckenden Schutz unseres Grundwassers. Die Düngemittelverordnung muss deutlich verschärft werden.



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