07.03.2017

Klare Rahmenbedingungen jetzt setzen, durch strikte Entscheidung für ein G9 neu

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Pressemitteilung: Die Hängepartie um die Entscheidung G8 oder G9 muss jetzt endlich ein Ende haben. Die große Mehrheit der Eltern, der Elternbeiräte, die Schulleitungen und die Verbände sprechen sich für eine Rückkehr zu einem reformierten G9 aus. Die Einführung des G8 hat sich als eine große Belastung für die Kinder herausgestellt und gerade Sport, Musik und andere außerschulische Aktivitäten haben stark gelitten.

„Der Druck auf die Kinder muss reduziert werden – das G8 muss durch ein reformiertes G9 ersetzt werden“, so Stümpfig. Nötig ist nach seiner Auffassung eine pädagogische Weiterentwicklung des Gymnasiums, die auch eine individuelle Förderung der Schüler gewährleistet. „Und hier brauchen wir natürlich mehr Lehrer. Denn nur so ist eine qualitative Weiterentwicklung des Gymnasiums möglich. Bayern hat dieses Geld und hier ist es bestens investiert“, so Stümpfig.

Dabei ist für den Landtagsabgeordneten klar, dass nur ein Gymnasium aus einem Guss Sinn macht. Es muss von oben entschieden werden, wohin die Reise geht. „Ein Parallelangebot von G8 und G9 Schulen ist Blödsinn“, so Stümpfig. „Das bringt nur sehr viele Probleme mit sich. In unserem benachbarten Crailsheim können wir die Schwierigkeiten eines Parallelbetriebs sehen“, so Stümpfig weiter.

„Die Entscheidung für ein G9 neu muss jetzt fallen. Wenn dieser äußere Rahmen steht, dann kann der Dialogprozess mit den Beteiligten vor Ort und den Expertinnen und Experten über die pädagogische Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Gymnasiums zügig beginnen und sorgfältig geführt werden. Es ist also allerhöchste Zeit die Hängepartie zu beenden und Eltern, Lehrern, Kommunen und Kindern endlich klar zu sagen, wohin die Reise geht“, so Stümpfig abschließend.



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