Gleichstellung für Frauen und Männer

1918 erhielten Frauen das aktive und passive Wahlrecht. Jedoch der Schritt zur weiteren Gleichberechtigung war und ist ein steiniger Weg. Bis 1919 mussten Lehrerinnen in Bayern zölibatär leben. Bis 1958 konnte der Ehemann den Anstellungsvertrag der Frau kündigen, bis 1977 brauchte eine Frau die Erlaubnis ihres Mannes, wenn sie arbeiten wollte. Erst 1962 durften Frauen ein eigenes Bankkonto eröffnen...

Bis heute ist in Deutschland Macht, Geld und Zeit unterschiedlich zwischen den Geschlechtern verteilt. Lohngleichheit gibt es noch längst nicht. Im Schnitt verdienen Frauen in Deutschland 21% weniger als Männer, in Bayern sind es sogar 24% weniger.

Von den Vorstandsmitgliedern der 30 deutschen Dax-Unternehmen sind 2018 lediglich 12,5% weiblich, bei den Aufsichtsräten sind es 31%.

Die Hälfte der Macht den Frauen

1986 sind die Grünen mit der 50-prozentigen Frauenquote und ihrem Frauenstatut in den Landtag eingezogen. Von Anfang an waren sie wegweisend für die gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen in Bayern – und sind es bis heute: Die Hälfte der Macht den Frauen, alle ungeraden Plätze auf Wahllisten für Frauen, paritätische Besetzung der grünen Gremien. In keiner Partei gibt es auch nur annähernd so viele einflussreiche Frauen wie bei den Grünen.

Wir Grünen im Landtag wollen eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleichberechtigt, selbstbestimmt und solidarisch miteinander leben. Wir wollen, dass Mädchen und Frauen ebenso wie Jungen und Männer so leben, wie sie es wollen. Sie sollen ihre Potenziale entfalten und Grenzen überwinden können.

Alle Frauen haben ein Recht auf den Schutz vor Gewalt. Sexismus zeigen wir die rote Karte. 

Hier unser Flyer "Grüne Frauenpolitik"

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