Eine Welt, fairer Handel, CETA und TTIP

Fairer Handel

Wir sitzen alle in einem Boot. Gemeinsam gilt es die 17 Ziele  zu einer nachhaltigen Entwicklung umzusetzen – Hunger und Armut zu bekämpfen, Bildung zu fördern. Gemeinsam gilt es Wege für die Begrenzung der Erdüberhitzung zu finden. Gemeinsam gilt es eine weltweite Sicherheits- und Friedenspolitik durchzusetzen. Ein fairer gegenseitiger Umgang, ein fairer Handel bildet dafür die Grundlage.

Das Wohl der Menschen steht vor Konzerninteressen. Die derzeitige europäische Handelspolitik genügt diesen Ansprüchen nicht. Die EU nutzt ihre Machtposition um arme, afrikanische Länder in Handelsverträge zu zwingen, die einseitig unserem Export nutzen – und auf der anderern Seite aber Fluchtursachen erhöht. Das müssen wir beenden! Fairer Handel bringt Wirtschaft, Umwelt und Soziales in Einklang. Ich setze mich für gerechte Handelsregeln ein:

  • die einen fairen Wettbewerb und eine ressourcenschonende Produktionsweise fördern,
  • die Menschen wirtschaftliche Perspektiven bieten,
  • die Beschäftigte und VerbraucherInnen durch verbindliche und hohe Standards schützt.
CETA, TTIP, JEFTA...

Allen Bedenken von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland und Europa zum Trotz, glauben Angela Merkel und mit ihr die EU-Kommission weiterhin fest an die Segnungen der neuen, neoliberalen Freihandelsabkommen.

Handelsabkommen zwischen den reichsten Ländern abzuschließen nur um den Abstand zu den abgehängten Ländern weiter zu erhöhen, macht keinen Sinn.

Viele weitere Gründe gegen diese Abkommen finden Sie in meinen Beiträgen.

Grün. Global. Gerecht

Die Welt ist in den letzten Jahrzehnten ungerechter geworden. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, die soziale Spaltung der Gesellschaften schreitet voran – nicht nur in Entwicklungsländern.

Die Agenda 2030 von New York und das Klima-Abkommen von Paris haben vor diesem Hintergrund einen Aufbruch mit klaren Zielen versprochen – und zwar für alle Länder, unabhängig von ihrem Entwicklungsstatus: Hunger und Armut weltweit abzubauen, Wohlstand gerechter zu verteilen und so zu wirtschaften, dass unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Die Agenda 2030 und das Klima-Abkommen von Paris sind neben dem Menschenrechtskanon daher der zentrale Orientierungsrahmen für grüne Entwicklungspolitik und das Ziel einer sozial-ökologischen Transformation. Das aber setzt eine konsequente Umsetzung auch in und durch Deutschland voraus. Es braucht einen Paradigmenwechsel aller Politikfelder unter dem Leitbild der Agenda 2030, des Klima-Abkommens und der universellen Menschenrechte.

Mehr darüber in dem Autor*innenpapier: „Grün. Global. Gerecht“, in dem die grünen Eckpunkte einer nachhaltigen Entwicklungspolitik erläutert und dargestellt werden.

Artikel zu Welthandel

20.04.2015
Eine Mogelpackung - zweifelhafte Allgemeinplätze von einem TTIP -Lobbyisten bei der CSU Veranstaltung in Larrieden

Feuchtwangen. Zum Artikel "Stärke der Wirtschaft erhalten" in der FLZ vom 18.04.15; Vortrag von Herrn Peter Bauch über das geplante Freihandelsabkommen TTIP.

TTIP Aktionstag am 18.April
06.02.2015
Anti-TTIP-Aktionstag im April

Für den 18. April ist ein  europäischer Anti-TTIP-Aktionstag geplant. Dies gab ein Bündnis gegen den Freihandelspakt anlässlich eines Treffens in Brüssel bekannt. Dort hatten sich am 02. und 03.02.15 Vertreter von rund 150...

TTIP Gefahr für unsere Landwirtschaft
03.02.2015
Neue Studien belegen negative Auswirkungen von TTIP für die Landwirtschaft in der EU und in den ärmeren Drittstaaten Afrikas und Asiens

TTIP: Keine positiven Effekte für die Wertschöpfung im Agrarsektor durch TTIP, in einigen Bereichen deutliche negative: Das ist das Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag der EU. Obwohl durch den Abbau von Zöllen und vor allem...

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„Grün. Global. Gerecht“ Eckpunkte einer nachhaltigen Entwicklungspolitik
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