Eine Welt, fairer Handel, CETA und TTIP

Fairer Handel

Wir sitzen alle in einem Boot. Gemeinsam gilt es die 17 Ziele  zu einer nachhaltigen Entwicklung umzusetzen – Hunger und Armut zu bekämpfen, Bildung zu fördern. Gemeinsam gilt es Wege für die Begrenzung der Erdüberhitzung zu finden. Gemeinsam gilt es eine weltweite Sicherheits- und Friedenspolitik durchzusetzen. Ein fairer gegenseitiger Umgang, ein fairer Handel bildet dafür die Grundlage.

Das Wohl der Menschen steht vor Konzerninteressen. Die derzeitige europäische Handelspolitik genügt diesen Ansprüchen nicht. Die EU nutzt ihre Machtposition um arme, afrikanische Länder in Handelsverträge zu zwingen, die einseitig unserem Export nutzen – und auf der anderern Seite aber Fluchtursachen erhöht. Das müssen wir beenden! Fairer Handel bringt Wirtschaft, Umwelt und Soziales in Einklang. Ich setze mich für gerechte Handelsregeln ein:

  • die einen fairen Wettbewerb und eine ressourcenschonende Produktionsweise fördern,
  • die Menschen wirtschaftliche Perspektiven bieten,
  • die Beschäftigte und VerbraucherInnen durch verbindliche und hohe Standards schützt.
CETA, TTIP, JEFTA...

Handelsabkommen zwischen den reichsten Ländern abzuschließen nur um den Abstand zu den abgehängten Ländern weiter zu erhöhen, macht keinen Sinn.

Viele weitere Gründe gegen diese Abkommen finden Sie in meinen Beiträgen.

Grün. Global. Gerecht

Die Welt ist in den letzten Jahrzehnten ungerechter geworden. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, die soziale Spaltung der Gesellschaften schreitet voran – nicht nur in Entwicklungsländern.

Die Agenda 2030 von New York und das Klima-Abkommen von Paris haben vor diesem Hintergrund einen Aufbruch mit klaren Zielen versprochen – und zwar für alle Länder, unabhängig von ihrem Entwicklungsstatus: Hunger und Armut weltweit abzubauen, Wohlstand gerechter zu verteilen und so zu wirtschaften, dass unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Die Agenda 2030 und das Klima-Abkommen von Paris sind neben dem Menschenrechtskanon daher der zentrale Orientierungsrahmen für grüne Entwicklungspolitik und das Ziel einer sozial-ökologischen Transformation. Das aber setzt eine konsequente Umsetzung auch in und durch Deutschland voraus. Es braucht einen Paradigmenwechsel aller Politikfelder unter dem Leitbild der Agenda 2030, des Klima-Abkommens und der universellen Menschenrechte.

Mehr darüber in dem Autor*innenpapier: „Grün. Global. Gerecht“, in dem die grünen Eckpunkte einer nachhaltigen Entwicklungspolitik erläutert und dargestellt werden.

Artikel zu Welthandel

Näherinnen in Bangladesch ©Foto: Maru_Rahmann; pixabay.com
29.06.2021
Lieferkettengesetz - ein erster Schritt zu verantwortungsvollem Wirtschaften

Endlich wurde ein Lieferkettengesetz verabschiedet, das Unternehmen zu Risikoanalysen für Menschenrechte und Umwelt verpflichtet. Es hat erhebliche Schwächen und muss nachgebessert werden. Aber ein Anfang ist gemacht.

©Foto CCO: ChristophMeinersmann; pixabay.com
12.03.2021
Ehrgeiziges europäisches Lieferkettengesetz

Das Europaparlament fordert nun ein Lieferkettengesetz, das ist viel ambitionierter, konkreter und weitreichender ist als der deutsche Entwurf. Das ist ein großer GRÜNER Erfolg! Gratulation an unsere Europafraktion!

Die Abholzung des Regenwalds muss gestoppt werden! ©Foto CC0: pattyjansen; pixabay.com
12.05.2020
Aktuelle Handelspolitik Deutschlands und der EU

Der „Grüne Deal“ muss zur Messlatte zukünftiger Handelsabkommen der EU gemacht werden. Der massiven Abholzung am Amazonas muss mit einer Umkehr beim Mercosur Abkommen begegnet werden. 

News ###FROM### bis ###TO### von ###OUT_OF###

1

2

3

4

5

6

7

vor >

Downlads zum Thema
„Grün. Global. Gerecht“ Eckpunkte einer nachhaltigen Entwicklungspolitik
2 MB