25.10.2016

Warnung an PreussenElektra

©foto:pixabay.de

Pressemitteilung: Martin Stümpfig kritisiert "Schubladen-Pläne" für ein Wiederanfahren des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld.

"Dies ist ein Frontalangriff auf den Atomausstieg in Deutschland, den wir nicht kampflos hinnehmen werden", schickt der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, eine scharfe Warnung an PreussenElektra.

Ein Sprecher des AKW-Betreibers in Grafenrheinfeld hatte am Dienstag ein Wiederanfahren des Meilers mit Blick auf die anhängige Verfassungsbeschwerde der Energiekonzerne gegen die zwangsweise Stilllegung der deutschen Atomkraftwerke nicht ausgeschlossen. Martin Stümpfig spricht in diesem Zusammenhang von einer "beispiellosen Provokation" des Atomkonzerns.

Die Menschen vor Ort haben bei einem Abschaltfest im Jahr 2015 ihrer Erleichterung über absehbares Ende der atomaren Bedrohung für Stadt und Landkreis Schweinfurt gefeiert - und werden mit diesen Schubladen-Plänen vor den Kopf gestoßen", ärgert sich der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig. Er fordert eine unverzügliche Stellungnahme der bayerischen CSU-Regierung ein: "Die Politik darf sich nicht von den Atomkonzernen auf der Nase herumtanzen lassen und muss deutlich machen, dass der Atomausstieg unumkehrbar ist!"  


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