22.01.2018

Spitzenplatz erreicht

© Christian Sauer. Die ersten 12 grünen Kandidatinnen und Kandidaten aus Mittelfranken zur Landtagswahl 2018

„Das ist perfekt – und dazu noch mit einem genialen Ergebnis von 100 % Zustimmung“, freut sich Martin Stümpfig über sein erneutes Erreichen des männlichen Spitzenplatzes auf der Liste der mittelfränkischen Grünen für die Landtagswahl im Herbst. Im Jahr 2013 hatte der Abgeordnete aus Feuchtwangen bereits Platz 2 der Liste mit 24 Kandidatinnen und Kandidaten erreicht. Wie bei den Grünen üblich, ist der erste Platz und alle weiteren ungeraden Plätze stets Frauen vorbehalten. Der zweite Listenplatz ist damit der männliche Spitzenplatz auf der Liste.

Neben den 12 Direktkandidatinnen und Kandidaten wurde auch die Plätze für die 12 Listenkandidatinnen und Kandidaten vergeben. Nachdem fünf weibliche Direktkandidatinnen und sieben männliche Direktkandidaten antraten, war der erste weibliche Listenplatz die Nummer 11. Gabi Schaaf aus Heilsbronn erreichte hier mit Platz 11 gleich den ersten Listenplatz. So ist der Kreisverband Ansbach wirklich sehr gut aufgestellt.

Im Jahr 2013 hat Martin Stümpfig mit 23.950 Stimmen unter den bayrischen, grünen Kandidaten bayernweit das fünftbeste Ergebnis erzielen können. Mit Klimaschutz, Energie und Landesplanung ist er für zentrale Kernthemen zuständig. 

„Es ist immer eine große Aufregung bei den Aufstellungsversammlungen. Eine 100%ige Zustimmung ist schon eine super Bestätigung meiner bisherigen Arbeit. Und ein großer Vertrauensbeweis für die anstehende Wahl“, so Stümpfig. „Ich will weiter für die Themen Klimaschutz, Energiewende und Erhalt der Heimat kämpfen. Die Klimafolgen spüren wir heute massiv am eigenen Leib. Wir müssen hier endlich umsteuern und konsequent auf erneuerbare Energien setzen. Schwerpunkt wird im Wahlkampf sicherlich das Volksbegehren gegen den Flächenfraß. Ich spüre, dass die Menschen diesen CSU Wachstumswahn nicht mehr mitmachen wollen. Gerade auch die Gründung der Bürgerinitiative letzten Sonntag in Herrieden, bei der ich ein kurzes Grußwort hielt, zeigte mir das erneut. Und unsere Region ist da trauriger Spitzenreiter beim Flächenfraß. Bei meiner Bewerbungsrede ging ich speziell auch auf die  gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum ein, für die ich mich einsetzen will. Wir brauchen beispielsweise höhere Pauschalen, um kleinen Krankenhäusern, die hauptsächlich Grundversorgung leisten, ein Überleben zu sichern. Dafür will ich ich tatkräftig einsetzen“, so Martin Stümpfig.



Das könnte Sie auch interessieren