16.07.2019

Erdüberhitzung stoppen: So schafft Bayern das 1,5-Grad-Ziel

Landtags-Grüne präsentieren Entwurf für ein Klimagesetz zum Schutz des Klimas und zur Anpassung an den Klimawandel im Freistaat Bayern.
©Foto:Gruene-Fraktion-Bayern

Der Schutz unseres Klimas wird angesichts zunehmender Extremwetterereignisse, Hitzerekorden und Dürren auch in gemäßigten Breitengraden mit jedem Tag dringlicher. Zwar hat sich die Weltgemeinschaft im Jahr 2015 in Paris auf verbindliche Ziele zur Senkung klimaschädlicher CO2-Emissionen geeinigt, konkrete und wirksame Maßnahmen der einzelnen Länder bleiben aber weitgehend aus. Auch Bayerns CO2-Austoß ist in den letzten Jahren weiter angestiegen - sowohl absolut als auch pro Kopf.

Der klimapolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, präsentiert jetzt ein umfassendes Klimagesetz für Bayern, das einen neuartigen Ansatz verfolgt. Es definiert anhand des anteiligen Bayern-Budgets am weltweiten CO2-Ausstoß zur Erreichung des in Paris beschlossenen „1,5-Grad-Ziels“ (Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs auf maximal 1,5 Grad Celsius) konkrete Klimaziele und schreibt Wege und Wegmarken fest.

Der Grünen-Entwurf für ein bayerisches Klimagesetz ist damit ein wirksames und verbindliches Instrument, mit dem Bayern das Pariser Klimaschutzübereinkommen erfüllen kann. Das Gesetz wird am 16. Juli in erster Lesung im Bayerischen Landtag beraten.

⇒ Den GRÜNEN Gesetzentwurf lesen Sie hier

⇒ Den Beratungsverlauf in den Gremien können Sie hier unter Angabe der Dokument-Nummer 2778 verfolgen



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