11.04.2017

10.000-Häuser-Programm der CSU verschwendet Steuergelder für Ölheizungen

Laut einer Grünen Anfrage wurden bisher mit dem „10.000-Häuser-Programm“ über 4.500 reine Öl- und Gasheizungen staatlich subventioniert, also fast drei Viertel aller Förderfälle.
©foto:OpenClipart-Vectors_pixabay.com

In den bayerischen Heizungskellern werden also für die nächsten 20 Jahre weiterhin dreckige Brennstoffe verfeuert – und Frau Aigner verkauft das sogar noch als Erfolg.

In anderen Ländern sind Ölheizungen schon lange vom Markt, die Innovationen auf dem Gebiet klimafreundlicher Heiztechnik sind immens.

Mit dem 10.000-Häuser-Programm zementiert die CSU-Regierung ihre Ideenlosigkeit bei der Energiewende und verschwendet Steuergelder für neue dreckige Ölheizungen, die alte dreckige Ölheizungen ersetzen.

Zwar wurde auf grünen Druck hin der Grundförderbetrag für Öl- und Gasheizungen jetzt gesenkt. Das reicht aber lange nicht.

Was Bayern braucht, ist ein klimafreundliches und beständiges Förderprogramm für moderne Heizungsanlagen: Das ewige Stop-and-go bei der Antragsannahme macht das 10.000-Häuser-Programm zum unkalkulierbaren Wackel-Programm und lässt die Öl-Branche jubeln.

Die grüne Anfrage finden Sie hier als PDF


29.12.2017: 10.000-Häuser-Programm: Endlich Geld für sinnvolle Maßnahmen
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06.12.2016: 10.000-Häuser-Programm der CSU-Regierung ist „fortschrittsfeindlich“
14.07.2016: 10.000 Häuser-Programm vom Kopf auf die Füße stellen
29.06.2016: Dringlichkeitsantrag: Keine Förderung klimaschädlicher Technologien - Ölheizungen raus aus dem 10.000-Häuser-Programm

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