PRESSEMITTEILUNG
Am Mittwoch, 4.3.15 wird im Petitionsausschuss des bayerischen Landtages der Kreisverkehr der Stadt Heilsbronn an der Staatsstraße 2410 behandelt. Martin Stümpfig ist Berichterstatter und wird sich in dieser Funktion für einen Kreisverkehr stark machen. Die Vorteile liegen für Stümpfig auf der Hand: Die Unfallgefahr ist an einem Kreisverkehr signifikant gesenkt. Die derzeit geplante Umbauvariante sieht einen Linksversatz vor mit zwei versetzten Einmündungen. Grund für diese Planung ist der dominierende Verkehr auf der Staatsstraße. Nach den Vorgaben des Innenministeriums soll bei dominierenden Straßen keine Kreisverkehre errichtet werden. Diese starren Richtlinien lehnt Martin Stümpfig ab. Vor Ort muss entschieden werden können, was die richtige Lösung ist. Bei einer weiteren ungünstigen Unfallentwicklung soll eine Ampelanlage nachträglich eingebaut werden. Das macht keinen Sinn!
Diese Unfallentwicklung will Stümpfig nicht abwarten und plädiert deshalb sofort für einen Kreisverkehr. Der vom Innenministerium und dem staatlichen Bauamt Ansbach vorgetragene Nachteil einer Unterbrechung des flüssigen Verkehrs durch einen Kreisverkehr würde bei der nachträglichen Installation einer Ampel zudem noch größer sein. Dieser Nachteil greift also nicht. Da ein Umbau ohnehin nötig ist aufgrund der Unfallhäufigkeit, sollen jetzt gleich Nägel mit Köpfen gemacht werden und ein Kreisverkehr errichtet werden - dann ist die Unfallhäufigkeit schlagartig gesenkt und keine weiteren Umbaumaßnahmen sind mehr nötig. Das ist auch die Lösung, die grüne Stadtratsfraktion, Bürgermeister, Stadtrat und Bevölkerung favorisieren. Stümpfig sieht am Mittwoch gute Chancen für das höchste Votum des Ausschusses - auf eine Berücksichtigung der Petition. Sein Vorschlag als Berichterstatter wird auf jeden Fall so ausfallen. Er hofft dann auf eine zügige Planung und Realisierung des Kreisverkehrs.
