Energieeffizienz und Einsparung

Durch Stromeinsparung und Energieeffizienzsteigerung kann der Strombedarf gesenkt bzw. die eingesetzte Primärenergie minimiert werden.

Erfahrungsgemäß führt eine höhere Energieeffizienz aber oft zu einer intensiveren Nutzung. Zum Beispiel durch größere Bildschirme bei Fernsehgeräten, größere Kühlschränke oder die intensivere Beleuchtung dank LED-Lampen. Dieser „Rebound-Effekt“ führt dazu, dass eine Steigerung der Stromeffizienz nicht automatisch zu einer Senkung des Stromverbrauchs führt.

Das Umweltbundesamt geht aber dennoch davon aus, dass bundesweit eine Stromeinsparung um 12% bis zum Jahr 2030 erreichbar wäre und eine ambitionierte Politik sogar eine Einsparung von 25% erreichen könnte.

Es gibt aber auch die „klassische“ Stromeinsparung, womit Verhaltensänderungen oder die Nichtnutzung von bestimmten Geräten gemeint ist. In meinem Klimaschutz-Tipps habe ich einige Beispiele aufgeführt.

Die bayerische Staatsregierung hat auf dem Feld der Stromeinsparung bisher in keinster Weise etwas erreichen können. Allein im Zeitraum vom Jahr 2000 bis 2013 ist der Stromverbrauch in Bayern um 27% gestiegen!

Unser Ziel dagegen ist die Reduktion des bayerischen Stromverbrauchs um 1 TWh pro Jahr. Das ist sicherlich ehrgeizig und nicht im ersten Jahr gleich zu schaffen. Aber das Potenzial ist sehr groß und vielfälltige Ansatzpunkte sind vorhanden.

Denn grundsätzlich gilt: die ökologischste Kilowattstunde Strom ist diejenige, die gar nicht erst produziert werden muss.

Artikel zu Energieeffizienz und Energiesparen

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Als energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen übe ich scharfe Kritik an der Teilnehmerliste der Arbeitsgruppen, die beim Energiegipfel ins Leben gerufenen wurden.

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