Bürgerenergiebeteiligung

Bürgerenergiegesetzes - Beteiligung bayerischer Bürger an der Energiewende

Die Energiewende ist nicht nur ein technisches oder wirtschaftliches Projekt – sie ist ein gesellschaftliches. Gerade in ländlichen Regionen, wo Windräder, Solarparks und Leitungen gebaut werden, brauchen wir Transparenz, Mitsprache und echte Teilhabe. Nur wenn die Menschen vor Ort mitgestalten und profitieren, entsteht die nötige Akzeptanz für eine klimafreundliche Zukunft und  können eine faire und effiziente Energiewende umsetzen.

Bürgerenergiebeteiligungsgesetz

Aus diesem Grund arbeiten wir schon im Landtag seit langem an einem Bürgerenergiebeteiligungsgesetz [Verlinkung Artikel] für Bayern. Ein erster Entwurf wurde bereits vorgelegt. Das ist ein konkreter Vorschlag, wie die Beteiligung von Bürger*innen gelingen kann: Mit flexiblen Beteiligungsmodellen, klaren Regeln und wenig Bürokratie wollen wir dafür sorgen, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt – und die Energiewende gerecht und effizient umgesetzt wird. Denn nur gemeinsam wird sie zum Erfolg.

Die Rolle und Notwendigkeit von Freiflächen-Photovoltaikanlagen

Die Solarstromerzeugung ist ein bedeutender Pfeiler der Energiewende. In meinem Positionspapier gehe ich ausführlich auf Hintergründe, Informationen und Ziele der Freiflächen-Photovoltaik ein.

©Foto: Andreas Engl, Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern eG, Mitglied "Solarfeld Oberndorf (84155)

Bis zum Jahr 2030 wollen wir Bayern im Strombereich vollständig mit erneuerbaren Energien versorgen. Der Großteil der Energieerzeugung soll dabei in Bayern erfolgen. Die Solarstromerzeugung ist hier ein bedeutender Pfeiler der Energiewende. Neben den PV Anlagen auf den Gebäuden, sind auch die Freiflächenanlagen ein zentraler Baustein, um die Ziele zu erreichen. Wie wollen mindestens eine Vervierfachung der Solarstromerzeugung in Bayern bis 2030. Die Geschwindigkeit des Ausbaus muss deutlich erhöht werden. Vorrangig sollen für die Solarnutzung Dächer belegt werden. Bei den Freiflächenanlagen streben wir einen Anteil von einem Drittel an. Freiflächenanlagen haben viele Vorteile, wie in diesem Papier dargestellt wird.

Heute decken die Erneuerbaren Energien im Bereich Strom rund 45 % des bayerischen Verbrauchs ab. Bei Wärme decken sie allerdings erst 18 % und bei der Mobilität nur rund 3 % ab. Betrachtet man den gesamten Primärenergieverbrauch, dann decken aktuell die Erneuerbaren Energien über alle Sektoren hinweg rund 20% des Bedarfs in Bayern ab. 80% unseres Energieverbrauchs in Bayern ist demnach nicht klimafreundlich. Betrachtet wird in diesem Positionspapier aber vorrangig der Bereich Strom, da er auch zukünftig über die Sektorkopplung grössere Bereiche bei Wärme und Mobilität versorgen wird.

Hier zum Positionspapier "Rolle und Notwendigkeit von Freiflächenanlagen" als pdf

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