Bürgerenergiebeteiligung

Bürgerenergiegesetzes - Beteiligung bayerischer Bürger an der Energiewende

Die Energiewende ist nicht nur ein technisches oder wirtschaftliches Projekt – sie ist ein gesellschaftliches. Gerade in ländlichen Regionen, wo Windräder, Solarparks und Leitungen gebaut werden, brauchen wir Transparenz, Mitsprache und echte Teilhabe. Nur wenn die Menschen vor Ort mitgestalten und profitieren, entsteht die nötige Akzeptanz für eine klimafreundliche Zukunft und  können eine faire und effiziente Energiewende umsetzen.

Bürgerenergiebeteiligungsgesetz

Aus diesem Grund arbeiten wir schon im Landtag seit langem an einem Bürgerenergiebeteiligungsgesetz [Verlinkung Artikel] für Bayern. Ein erster Entwurf wurde bereits vorgelegt. Das ist ein konkreter Vorschlag, wie die Beteiligung von Bürger*innen gelingen kann: Mit flexiblen Beteiligungsmodellen, klaren Regeln und wenig Bürokratie wollen wir dafür sorgen, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt – und die Energiewende gerecht und effizient umgesetzt wird. Denn nur gemeinsam wird sie zum Erfolg.

IPCC-Bericht 2021 des Weltklimarats bestätigt die schlimmsten Befürchtungen

Der Weltklimarat hat seinen neuen Weltklimabericht vorgestellt. Die dramatischen Erkenntnisse sind alarmierend. Wir müssen jetzt handeln um das Klima und unsere Zukunft noch zu retten.

Warming stripes ©Ed Hawkins, climate scientist at University of Reading, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Der Weltklimarat hat am 9. August seinen neuen Bericht vorgestellt. Seit dem letzten Bericht in 2014 flossen viele neue Erkenntnisse ein, tausende Wissenschaftler*innen haben sich wieder beteiligt. Wir können ganz klar mit mehr Gewissheit erkennen, der Klimawandel ist definitiv von Menschen gemacht. Die Auswirkungen, wie wir sie heute erleben, haben eins zu eins damit zu tun, wieviel CO2 wir weiterhin die Atmosphäre pumpen. Längst ist spürbar, wozu politische Trägheit führte: zu Starkregen, Fluten, Erdrutschen, Bränden, Dürren, Erosionen.

Werden die Emissionen nicht deutlich gesenkt, werden die Extremwetterereignisse noch deutlich häufiger und intensiver. Das Erreichen von Kippunkten führt zu irreversiblen Klimaveränderungen mit noch schlimmeren Folgen. 

Es ist also bereits fünf nach zwölf. Wir haben aber noch die Chance das Weltklima auf "1,5 Grad Plus" zu stabilisieren. Das ist durchaus auch eine positive Botschaft bei all den dramatischen Auswirkungen und Schilderungen die im Bericht enthalten sind.

→ Meine ausführlichen Einschätzung und Stellungnahme können Sie auf YouTube nachverfolgen

Informationen und IPCC: