Bürgerenergiebeteiligung

Bürgerenergiegesetzes - Beteiligung bayerischer Bürger an der Energiewende

Die Energiewende ist nicht nur ein technisches oder wirtschaftliches Projekt – sie ist ein gesellschaftliches. Gerade in ländlichen Regionen, wo Windräder, Solarparks und Leitungen gebaut werden, brauchen wir Transparenz, Mitsprache und echte Teilhabe. Nur wenn die Menschen vor Ort mitgestalten und profitieren, entsteht die nötige Akzeptanz für eine klimafreundliche Zukunft und  können eine faire und effiziente Energiewende umsetzen.

Bürgerenergiebeteiligungsgesetz

Aus diesem Grund arbeiten wir schon im Landtag seit langem an einem Bürgerenergiebeteiligungsgesetz [Verlinkung Artikel] für Bayern. Ein erster Entwurf wurde bereits vorgelegt. Das ist ein konkreter Vorschlag, wie die Beteiligung von Bürger*innen gelingen kann: Mit flexiblen Beteiligungsmodellen, klaren Regeln und wenig Bürokratie wollen wir dafür sorgen, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt – und die Energiewende gerecht und effizient umgesetzt wird. Denn nur gemeinsam wird sie zum Erfolg.

Schließung Reisezentrum Neuendettelsau

Für den Klimaschutz ist die Stärkung der Schiene ein zentraler Baustein. Vor diesem Hintergrund verursacht die geplante Schließung des DB-Reisezentrums in Neuendettelsau bei mir nur Kopfschütteln.

© Eigenes Sharepic

Pressemitteilung. Die Attraktivitätssteigerung von Bus und Bahn ist in aller Munde. Die CO2-Emissionen im Verkehr müssen bis 2030 halbiert werden. Der Verkehr hat bei uns im Landkreis Ansbach die höchsten Emissionen. Im Klimaschutzkonzept des Landkreises Ansbach, welches derzeit erarbeitet wird, ist die Stärkung der Schiene deshalb ein zentraler Baustein. Vor diesem Hintergrund verursacht die geplante Schließung des DB-Reisezentrums in Neuendettelsau bei mir nur Kopfschütteln. Die Schließung wäre ein großer Fehler, denn die Bayrische Eisenbahngesellschaft BEG, die DB AG als Auftragnehmer und das Ministerium gemeinsam verhindern müssen.

Die Schließung des Reisezentrums schwächt das ÖPNV-Angebot, den Service für die Bürger*innen in und um Neuendettelsau sowie den ganzen östlichen Landkreis massiv. Das Reisezentrum hat in den letzten Jahren mehrere Auszeichnungen bekommen für den perfekten Service und die gute Beratung. Warum wird es eingestampft? Warum werden gute Serviceleistungen gestrichen und weitere Hürden geschaffen um klimafreundliche Verkehrsmittel zu nutzen?

Schon der Abbau des Ticket-Automaten im April 2020 am Bahnhof Neuendettelsau hat für viele ältere Menschen zu einer deutlichen Verschlechterung des Service geführt. Dies muss umgehend zurückgenommen werden. Der Kauf von Zugtickets im Zug selbst ist zu fehleranfällig. Kann im Zug kein Ticket gelöst werden, ist die Weiterfahrt nach Nürnberg mit dem nächsten Zug kaum möglich, da der Fahrkartenautomat in Wicklesgreuth am Bahnhofsplatz angebracht ist.

Die Petition von Bürger*innen aus Neuendettelsau gegen die beabsichtigten Schließung des DB Reisezentrums in Neuendettelsau unterstütze ich in vollem Umfang. 

Ich habe mich sowohl an Verkehrsministerin Schreyer gewandt als auch an Herrn Josel von der DB AG. Von der DB AG möchte ich vor allem die wahren Hintergründe für die Schließung erfahren. Von wem ging die Initiative der Schließung aus? Sollen Kosten gespart werden? Die Beantwortung meiner Schreiben stegt noch aus. Ich kann die betroffenen Bürger*innen nur ermutigen, sich an die verantwortlichen Stellen und Institutionen zu wenden. Diese Verschlechterung des Bahn-Angebots darf nicht erfolgen!

→ zur Petition "DAS REISEZENTRUM IM BAHNHOF NEUENDETTELSAU MUSS GEÖFFNET BLEIBEN!"

In Verbindung stehende Artikel: