Bürgerenergiebeteiligung

Bürgerenergiegesetzes - Beteiligung bayerischer Bürger an der Energiewende

Die Energiewende ist nicht nur ein technisches oder wirtschaftliches Projekt – sie ist ein gesellschaftliches. Gerade in ländlichen Regionen, wo Windräder, Solarparks und Leitungen gebaut werden, brauchen wir Transparenz, Mitsprache und echte Teilhabe. Nur wenn die Menschen vor Ort mitgestalten und profitieren, entsteht die nötige Akzeptanz für eine klimafreundliche Zukunft und  können eine faire und effiziente Energiewende umsetzen.

Bürgerenergiebeteiligungsgesetz

Aus diesem Grund arbeiten wir schon im Landtag seit langem an einem Bürgerenergiebeteiligungsgesetz [Verlinkung Artikel] für Bayern. Ein erster Entwurf wurde bereits vorgelegt. Das ist ein konkreter Vorschlag, wie die Beteiligung von Bürger*innen gelingen kann: Mit flexiblen Beteiligungsmodellen, klaren Regeln und wenig Bürokratie wollen wir dafür sorgen, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt – und die Energiewende gerecht und effizient umgesetzt wird. Denn nur gemeinsam wird sie zum Erfolg.

Wie kommen wir raus aus Öl und Gas?

Dieser Frage bin ich vergangene Woche zusammen mit 30 Interessierten, bei einer Veranstaltung in Roßtal der GRÜNEN Fürth-Land zusammen mit MdL Barbara Fuchs, nachgegangen.

Der Landkreis Fürth hat - insbesondere dank 20 Windanlagen im Gebiet - bereits 60 % erneuerbaren Strom im Netz. Dies zeigt wieder einmal das große Potenzial der Windenergie in Bayern, das in vielen Landkreisen noch viel zu wenig genutzt ist. Dennoch ist auch im Kreis Fürth noch Luft nach oben, beim Ausbau von Wind- und Sonnenenergie.

Unser Ziel ist klar: min. 100 % Erneuerbare in jedem Landkreis in Bayern. Der Landkreis Fürth braucht z.b. bis 2030 noch 15 moderne Windräder und 10 große PV-Freiflächenanlagen.

→ Einen ausführlichen Bericht über die Energiewendediskusson in Roßtal können Sie hier nachlesen

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