14.10.2020

Welches Zugangebot wollen wir für unsere Region im Jahr 2030?

Diese Frage müssen wir uns heute stellen: Wenn wir in 10 Jahren ein gutes Schienenangebot wollen, dann müssen wir jetzt anfangen die Weichen dafür zu stellen.
©Foto CC0: holzijue; pixabay.com
Deutschlandtakt

Seit einige Jahren wird in Fachkreisen über den sogenannten Deutschlandtakt diskutiert. Nur: Was ist das? Die Allianz pro Schiene formuliert das so: „Jede halbe Stunde ein Zug von Stadt zu Stadt. Auch auf dem Land bequemes Umsteigen ohne lange Wartezeiten. Das ist der Deutschlandtakt. Kurz - Öfter. Schneller. Überall.

Gemeinsam mit Landtags-Kolleg*innen aus Schwaben habe ich nun zum „Dritten Gutachterentwurfe für den Deutschlandtakt vom Juni 2020“ eine Schriftliche Anfrage an die Staatsregierung gerichtet. 

Der Deutschlandtakt steht für einen fahrplanbasierten Ausbau der Schieneninfrastruktur. Dazu werden im Rahmen des Deutschlandtakts unter anderem Gleisstrecken modernisiert, aus- und neugebaut, Tunnel gegraben, Stellwerke digitalisiert oder wichtige Knotenpunkte erweitert. So wird ein schnelles und koordiniertes Ein- und Ausfahren der Züge in die Bahnhöfe möglich. Grundlage für die optimale Nutzung und Weiterentwicklung des deutschen Bahnnetzes ist der Zielfahrplan des Deutschlandtakts. Dieser ermöglicht eine vorausschauende Infrastrukturplanung und damit den stufenweisen Ausbau des Streckennetzes in zielgerichteten, einzelnen Etappen. 

Personen- und Güterverkehr sind dabei gleichberechtigt berücksichtigt.  

Zielfahrplan

Im Juni 2020 wurde der Zielfahrplan des Dritten Gutachterentwurfes für den Deutschlandtakt veröffentlicht. Nun drei Monate später habe die Staatsregierung und parallel  die Deutsche Bahn AG in München nach Maßnahmen für den Bahnhof Ansbach gefragt: 

  • Wie steht die Staatsregierung zur Wiedereinführung einer Tagesrandverbindung/ Taktverbindung Frankfurt - München über Ansbach als IRE/ RE? 
  • Wie steht die Staatsregierung zur Rückkehr zum 30-Minuten Bedienkonzept zwischen Nürnberg und Ansbach in den Schwachlastzeiten statt heute ab 21.46 Uhr alle 40 Minuten? 
  • Wie steht die Staatsregierung zur Verbesserung des IC-Fernverkehrs für Ansbach? 
Ansbach als Drehkreuz

Unsere Region braucht ein attraktives Schienenpersonenverkehrsangebot. Ansbach als Drehkreuz kommt hier eine besondere Stellung zu. Die bisher in Aussicht gestellten Verbesserung im Personennahverkehr (S-Bahn Crailsheim, Reaktivierung Dombühl-Nördlingen und die Reaktivierung der Hesselbergbahn) stellen eine Angebotsverbesserung dar. Deshalb müssen diese jetzt zügig umgesetzt werden. Damit verbunden ist eine mögliche Erhöhung der Fahrgastzahlen an den Bahnhalten in der Region. Im ersten Schritt brauchen wir jetzt einen attraktiven und barrierefreien Bahnhof Ansbach. Im zweiten Schritt brauchen wir im Rahmen des Deutschlandtaktes eine deutliche Verbesserung des Fernverkehrsangebot.

Dafür werden jetzt die Weichen gestellt und wir müssen uns jetzt darum kümmern. Dafür setze ich mich ein.

Hintergrund:

Am 29.09.2020 habe ich gemeinsam mit Kolleg*innen aus der Fraktion eine Schriftliche Anfrage an die bayerische Staatsregierung gestellt, mit der Beantwortung ist in ca. sechs Wochen zu rechnen.

→ Mehr über die Bahnreaktivierunen erfahren Sie hier
Mehr über die S-Bahn nach Crailsheim & Stundentakt Schnelldorf erfahren Sie hier

 

 



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