19.05.2015

Klares Bekenntnis für die Stärkung des grenzüberschreitenden Zugverkehr nach Crailsheim nötig

Viel Verunsicherung löste kürzlich die geänderte TED-Ausschreibung des Regional Express zwischen Stuttgart und Nürnberg aus. Am 23.12. 2014 wurde die Schienenpersonennahverkehrsleistung für die Strecke KBS 785/786 Stuttgart-Crailsheim-Ansbach-Nürnberg europaweit ausgeschrieben.

PRESSEMITTEILUNG

Viel Verunsicherung löste kürzlich die geänderte TED-Ausschreibung des Regional Express zwischen Stuttgart und Nürnberg aus. Am 23.12. 2014 wurde die Schienenpersonennahverkehrsleistung für die  Strecke  KBS 785/786  Stuttgart-Crailsheim-Ansbach-Nürnberg europaweit ausgeschrieben. Schusstermin für die Abgabe der Angebote wurde auf den 19.02.2015 festgelegt. Ein aufmerksamer Bürger aus der Region wurde vor einigen Tagen darauf aufmerksam, dass sich hierzu am 14.04.2015 eine wesentliche Änderung ergeben hat. Welche konkreten Auswirkungen sich aus der geänderten Ausschreibung auf die Stationen in Schnelldorf, Dombühl, Leutershausen-Wiedersbach, sowie Ansbach ergeben, hat nun der lokale Abgeordnete Martin Stümpfig mit einer kleinen Anfrage an die Bayerische Staatsregierung erfragt. Die Antwort sollte bis Ende dieser Woche vorliegen.

In einem Artikel im Hohenloher-Tagblatt  vom 13.05.2014 wurde darüber berichtet das im Schnelldorfer Gemeinderat die Befürchtung geäußert wurde, dass aufgrund der neuen Fernverkehrsstrategie der DB AG, ab 2018 die Regionalzüge nicht mehr in Schnelldorf  halten werden. Dies würde über 150 Pendlern aus Schnelldorf betreffen. Hierzu Martin Stümpfig: "Das Schienenverkehrsangebot in der Region muss erweitert und verbessert werden, dazu gehört neben der S4-Verlängerung nach Dombühl und der zügigen Reaktivierung der Bahnstrecke Dombühl-Dinkelsbühl auch der Stundentakt für Schnelldorf!" Anfang April war aus der Presse zu entnehmen, dass Innenminister Herrmann ein besseres Bahnangebot von Bayern nach Tschechien plant. "Was für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr nach Tschechien möglich ist, muss mindestens auch für das Bahnangebot nach Baden Württemberg gelten!" so Stümpfig. 

Bereits im September 2014 (die FLZ berichtete) forderte der Abgeordnete Stümpfig bei einem Pressetermin am Bahnhof Dombühl, dass es nötig sei die Zugverbindung in Richtung Baden Württemberg speziell nach Crailsheim und Stuttgart stärker ins Blickfeld zu nehmen.  "Die gute Zugverbindung in Richtung Crailsheim ist für viele Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region mindestens genauso wichtig wie die Anbindung in den Großraum Nürnberg. Die Landesgrenze Bayern-Baden Württemberg darf keine Hürde darstellen." so Stümpfig.

Text der kleinen Anfrage lautet wie folgt: 

Welche Auswirkungen hat die von der DB AG angekündigten Fernverkehrsoffensive im Rahmen der Bestellung der Regionalzugverkehrs zwischen Stuttgart und Nürnberg auf die Bedienung der Bahnstationen in Schnelldorf, Dombühl, Leutershausen-Wiedersbach, sowie Ansbach, welche Änderungen wurde in der Ausschreibung vorgenommen und welches konkrete Verkehrsangebot (Zughalte an der Bahnstation) würde sich dadurch für die Station Schnelldorf ergeben? 


23.06.2016: Hoffnung auf zuverlässige Zuganbindung für Schnelldorf, Dombühl und die Region

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