27.06.2020

Erfreut über Hesselbergbahn-Erfolg - nach grüner Initiative für Potenzialstudie

In einem Schreiben der Verkehrsministerin Schreyer wurde bekannt gegeben, dass die neue Fahrgastanzahlprognose für die Bahnstrecke Nördlingen – Oettingen – Wassertrüdingen das Reaktivierungskriterium erreicht hat.
Bahnstrecke Nördlingen-Wassertrüdingen - ©Foto:Eigene Aufnahme

Pressemitteilung: Der Feuchtwanger Landtagsabgeordneter Martin Stümpfig zeigt sich mit seiner Kollegin MdL Eva Lettenbauer aus dem Landkreis Donau-Ries und dem Mobilitätspolitiker MdL Markus Büchler erfreut über ein Schreiben der Verkehrsministerin Schreyer an den bayerischen Landtag, aus dem bekannt wird, dass die neue Fahrgastanzahlprognose für die Bahnstrecke Nördlingen – Oettingen – Wassertrüdingen das Reaktivierungskriterium von 1000 Personenkilometern überschreitet. 

Eva Lettenbauer und Martin Stümpfig erinnern sich noch gut daran, als im Juli 2018 gemeinsam mit den Kreisverbänden der Auftrag für eine durch Spenden finanzierte Studie unterschrieben wurde, um den Reaktivierungsprozess nach längerem Stillstand wieder ins Rollen zu bringen. 

„Das Spenden sammeln damals hat sich definitiv gelohnt. Wir konnten zeigen, dass mit zwei neuen Haltestellen eine Reaktivierung der Hesselbergbahnstrecke möglich wird. Davon ließ sich dann auch der Kreistag Donau-Ries überzeugen und der Weg für die neue Ermittlung der Fahrgäste mit zwei Haltepunkten mehr war erfolgreich geebnet. Es ist sehr gut, dass diese Ermittlung positiv ausfällt. Für zahlreiche Menschen im Ries aber auch für das gesamtbayerische Netz ist die Bahnstrecke Nördlingen – Wassertrüdingen eine attraktive Zugstrecke.“ so Martin Stümpfig.

Jetzt brachen wir einen Bau- und Finanzierungsplan

Die grünen Abgeordneten setzen sich jetzt für die Erstellung eines Bau- und Finanzierungsplans für die Zugstrecke durch die BayernBahn ein sowie für einen guten Austausch mit der DB Netz AG über die notwendigen Beschleunigungsmaßnahmen auf der Strecke. Die Planungen für ein auf die Bahnhalte optimiertes Busangebot muss jetzt in beiden Landkreisen Ansbach und Donau-Ries angegangen werden, damit keine direkten Parallelverkehre zur Bahnstrecke bestehen bleiben. 

Ein attraktives und gut aufeinander abgestimmtes Angebot an Bus und Bahn, auch Landkreis übergreifend, müsse in den nächsten Monaten das Ziel aller Verhandlungen sein.

„Ich freue mich, dass bei der Strecke Nördlingen – Wassertrüdingen - Gunzenhausen jetzt eine große Hürde genommen wurde. Das ist ein sehr gutes Signal für unsere Region und für einen attraktiven und umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehr“, so Martin Stümpfig

 



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