Meine persönliche CO2-Bilanz für das Jahr 2018

Erläuterungen zu meiner Bilanz

Wärme: 

In meinem Wohnhaus (Baujahr 1995) konnte ich über die Jahre verschiedene Dämmmaßnahmen (v.a. Außenwand, Dach) und eine Umstellung der Heizungsanlage verwirklichen. Die große Solarthermieanlage mit 27 m2 Fläche trägt ca. 35% zum Gesamtenergiebedarf bei. Der restliche Wärmebedarf wird über einen modernen Scheitholzkessel gedeckt. Das Brennholz (ca. 12 Ster im Jahr) mache ich selbst – nur wenige Kilometer von meiner Haustüre entfernt im Staatsforst. Die bestehende Gasheizung aus dem Jahr 1995 wird nur im Urlaub aktiviert.

Strom: 

Unseren durchschnittlichen Strombedarf konnten wir kontinuierlich senken. In den Jahren 2011, 2012 und 2013 betrug er zwischen 1700 und 2000 kWh. Mit dem Ersatz unseres Diesel-Autos durch ein Elektroauto im Sommer 2014 stieg unser Stromverbrauch gewaltig. Heute verbrauchen wir ca. 5000 kWh bei einer Fahrleistung des Autos von ca. 14.000 km/a.

2017 neu dazugekommen ist eine 8,1 KW PV-Anlage und 2018 ein 9KW-Speicher von Varta. Da mein Dach durch meine große Esche teilweise verschattet ist, diese aber nicht angetastet wird, war der Platz für die PV-Anlage beschränkt. Zusammen mit dem Strom-Speicher kann ich den Großteil meines Strombedarfes weitgehend selbst decken.

Privatfahrzeug:

Ein Familien-Elektroauto: BMW i3 mit Range extender  - nur in Einzelfällen greifen wir auf das Auto meiner Eltern zurück.

Öffentlicher Verkehr: 

Die Strecke Feuchtwangen - München und zurück lege ich im Jahr ca. 40 mal zurück (stets mit ÖPNV). Zusätzlich fahre ich weite Strecken mit dem Zug zu Veranstaltungen in ganz Bayern (und mehrmals außerhalb Bayerns).

Flugverkehr:

Keine Flugreise!

Zur Verdeutlichung: Im Durchschnitt produziert jeder Deutsche pro Jahr 11,63 t CO2-Äquivalente. Lediglich 2,5 t/Jahr werden als klimaverträglich eingestuft. 1 t CO2 entspricht in etwa dem Klimaschutzeffekt von 50 Bäumen.

Hier kommen Sie zum CO2-Rechner des Umweltbundesamtes